Tag der Hand

Ab sofort ist der 1. März der offizielle "Tag der Hand". Die DGH hat den Tag ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung der Hand aufmerksam zu machen.

Ziel des Aktionstages ist, ein Bewusstsein für die Komplexität der menschlichen Hand zu schaffen und auf die oftmals schwerwiegenden Folgen, die Handverletzungen nach sich ziehen können, hinzuweisen. „Viele Patienten sind nicht darüber informiert, dass es sinnvoll ist, bei allen Erkrankungen und Verletzungen der Hand einen Handchirurgen aufzusuchen – und nicht nur bei chirurgischen Eingriffen“, erläutert Prof. Dr. med. Nicola Borisch, Chefärztin der Klinik für Handchirurgie und Plastische Chirurgie am Klinikum Mittelbaden Baden-Baden Bühl. 

Die häufigsten Ursachen von Handverletzungen sind Arbeitsunfälle, dicht gefolgt von Freizeit- und Sportverletzungen. Vor allem in der Silvesternacht kommt es jedes Jahr zu vielen schweren Verletzungen und sogar Todesfällen. Fast immer erleiden Betroffene bleibende Schäden, wie Probleme beim Greifen, Halten oder Tasten, die ihre Lebensqualität langfristig einschränken.

Der „Tag der Hand“ setzt deshalb auch gezielt auf Präventionsmaßnahmen, um auf die Vermeidung von Verletzungen hinzuweisen. Bundesweit sind vielfältige Veranstaltungen und Aktionen geplant. Die teilnehmenden Handchirurgen werden über ihr Leistungsspektrum und die Schwerpunkte der Handchirurgie informieren und aufklären.