Bei Handschmerzen besser gleich zum Handchirurgen!

Wie wichtig gesunde Hände sind, erkennen wir häufig erst, wenn sie erkranken oder verletzt werden. Handchirurgen sind die richtigen Fachärzte für alle Handprobleme. Sie behandeln akute Verletzungen, chronische Erkrankungen sowie angeborene Fehlbildungen. Bei Handschmerzen, z. B. durch Überlastung oder Verschleiß, stellen sie die richtige Diagnose und empfehlen individuell die passende Therapie.

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Häufige Indikationen

Welche Symptome treten auf? Wie behandelt der Handchirurg? Hier finden Sie ausführliche Beschreibungen zu Handerkrankungen und Handverletzungen.

Geben Sie hier eine Indikation ein!

Wichtige Fachbegriffe der Handchirurgie leicht verstehen

Arthritis

unspezifische Gelenkentzündung

Arthrodese

operative Versteifung eines Gelenks

Arthrose

Gelenkabnutzung durch Verschleiß des Gelenkknorpels

Arthroskopie

Gelenkspiegelung

DIP

distales Interphalangealgelenk, Fingerendgelenk zwischen Grundglied und Mittelglied

distal

körperfern, im Gegensatz zu proximal = körpernah

distales Radioulnargelenk

körperfernes Drehgelenk des Unterarms zwischen Elle und Speiche

dorsal

auf der Streckseite, lat. Dorsum = Rücken

Dupuytren'sche Kontraktur

erbliche Erkrankung mit strangartiger Verdickung der Hohlhandfaszie und zunehmender Verkrümmung der Finger

Fraktur

Bruch

Ganglion

Überbein, ballonartige Ausstülpung eines Gelenks, gefüllt mit Synovia (Gelenkschmiere)

Handwurzel

Gefüge der kleinen Handwurzelknochen, die an Elle und Speiche angrenzen

Herbertschraube

spezielle Schraube mit zwei unterschiedlichen Gewindestärken, die zu einer Kompression des Bruchspalts führt 

Interphalangealgelenk

Gelenk zwischen den Fingerknochen

Karpaltunnelsyndrom

Einengung des Mittelnerven (Nervus medianus) im Handgelenksbereich, häufig durch eine Karpaldachspaltung behandelt

Karpus

Handwurzel, zwischen Unteramknochen und Mittelhand gelegene Knochen

Kirschner-Draht

angespitzter Draht zur Stabilisierung von Knochen

Kubitaltunnelsyndrom

Schädigung des Ellennervs (Nervus ulnaris) in seinem Verlauf an der Innenseite des Ellenbogens und oberen Unterarms

Lokalanästhesie

Betäubung von Haut oder Nerven durch Einspritzen eines Betäubungsmittels (Lokalanästhetikum)

Metakarpale

Mittelhandknochen

Nervus medianus

Hand-Mittelnerv, der bei einem Karpaltunnel-Syndrom eingeengt sein kann

Nervus radialis

Hand-Speichennerv

Nervus ulnaris

Hand-Ellennerv, der bei einem Sulcus-Nervus-Ulnaris-Syndrom eingeengt ist

Nadelfasziotomie

Technik zur Behandlung der Dupuytren'schen Kontraktur: Unterbrechung der verdickten Hohlhandfaszie durch Kanülen

Osteosynthese

direkte Stabilisierung von Bruchenden z. B. durch Platte und Schrauben (Plattenosteosynthese)

palmar

auf der Beugeseite, lat. Palma manus = Hohlhand

Panaritium

Nagelgeschwür

Paronychie

Nagelumlauf, Entzündung des Nagelwalls, meist durch Bakterien (Staphylokokken) verursacht

Phalangen

Fingerglieder

PIP

proximales Interphalangealgelenk, Mittelgelenk zwischen Fingergrundglied und -endglied

Plexus

Nervenbündel, welches Nervenfasern enthält, die Bewegungen und Berühungen verarbeiten, z. B. der Plexus brachialis am Oberarm

proximal

körpernah, im Gegensatz zu distal = körperfern

Pseudarthrose

Falschgelenk, entsteht durch Nichtverheilen eines Bruches

radial

auf der Seite der Speiche, lat. Radius = Speiche

Rhizarthrose

Gelenksabnutzung im Daumen-Sattelgelenk

Ruptur

Zerreißung z. B. einer Bandverbindung 

Skaphoid

Os scaphoideum, Kahnbein

skapholunäres Band

Band der Handwurzel zwischen Kahnbein (Os scaphoideum) und Mondbein (Os Lunatum)

Sulcus-Ulnaris-Syndrom

Einengung des Ellennervs (Nervus ulnaris) im Ellenbogenbereich

Syndaktylie

durch Haut oder Knochen miteinander verbundene Finger

Synovialitis

unspezifische Entzündung der Gelenkhaut

Tendovaginosis stenosans

Sehnenscheidenentzündung der Finger, die zu einem Schnappen der Finger (Digitus saltans) führen kann

TFCC

triangulärer fibrokartilaginärer Komplex, ellenseitiger Bandkomplex am Handgelenk, im Zentrum gebildet durch den meniskusartigen Discus triangularis

ulnar

auf der Seite der Elle, lat. Ulna = Elle

Wide Awake Surgery

moderne Form der örtlichen Betäubung, bei der dem Betäubungsmittel Adrenalin zur Gefäßverengung beigefügt wird. So kann das Anlegen einer (Oberarm-) Blutsperre vermieden werden.